Alcatraz

 

Die Insel Alcatraz gilt als einer der Touristenattraktionen in San Francisco.

Als der spanische Forscher Juan Manuel de Ayala 1775 die Insel in der Bucht von San Francisco entdeckte und ihr den Namen gab, der sich vom spanischen Wort Alctraces ableitet und übersetzt Tölpel heisst, konnte er nicht ahnen, dass diese Insel Generationen später als Gefängnisinsel ewigen Ruhm erhalten würde. Zur Zeit der Entdeckung war die Isla de los Alcatraces  lediglich bevorzugtes Nistgebiet von Vögeln.

Bevor die Insel allerdings als Gefängnis genutzt wurde, diente die 500 m lange und teilweise 41 m hohe Insel aufgrund ihrer strateguischen Lage in der Bucht von San Francisco als Fort, dessen rein militärische Nutzung von 1853 bis 1859 dauerte. Bereits 1861 wurde Alcatraz zur Inhaftierung von Kriegsgefangenen genutzt. Als Zellen diente dabei das Verlies eines Ziegelbaus. 1903 war das Gefängnis jedoch so verfallen, dass es geschlossen werden musste.

1906 begann man mit dem Neubau, der dann 1911 vollendet wurde. Anstelle des ursprünglichen Sandsteines diente jetzt allerdings  Stahlbetongebäude als Baumaterial. 1909 wurde der Leuchtturm neu gebaut. Das Fort wurde 1933 aufgegeben.